
Wir haben per WhatsApp ein kleines Reisetagebuch von Michaela und Hannes geschickt bekommen. Ich fand, das war eine süße Idee und hab die zwei gleich mal gefragt, ob ich das auf die Seite setzen darf.
Tada – mit freundlicher Genehmigung der beiden ist hier die Reise aus der Perspektive der beiden geschildert. Und hoffentlich folgen noch viele weiter Crew-Geschichten.
Vielen Lieben Dank für die gemeinsame Zeit und die Abwechslung, die ihr in unseren „Alltag“ gebracht habt 😊

✨ Liebes Tagebuch von der Voyage ⚓️
Hier ein kleiner Einblick in unsere Reise mit Sara, Andreas und natürlich der Voyage! ⛵️🌅
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🗓️ 16.10.2025 – Abfahrt
Früh morgens ging es los – allerdings stand die A7 still. 🚧 Super Sache… Flüge verpasst! ✈️😬
Also Plan B. Micky wollte schon fast nach Hause fahren, aber ich habe gesagt: „Nein, wir ziehen das jetzt durch!“ 💪
Kurzerhand einen Ersatzflug nach Frankfurt gebucht. ✈️
Aus purer Verzweiflung landeten wir nachts in Alt-Sachsenhausen – und am Ende auf einer Parkbank am Flughafen. 🛋️
„Schlafen“ konnte man das kaum nennen. 😴
Am nächsten Morgen um 9 Uhr ging es endlich weiter nach Madeira. 🇵🇹☀️
Völlig erschöpft kamen wir dort an. Während Micky am Gepäckband wartete 🎒 und Hannes völlig übermüdet war 😵💫, versuchte er schon, für den nächsten Flug einzuchecken – und wunderte sich, warum das nicht klappte. 🤦♂️
Nach etwas Hilfe fanden wir den Ausgang, nahmen ein Taxi 🚕 in die Badebucht, wo uns Andreas mit seinem Dingi abholen wollte – was mit zwei Koffern und zwei Rucksäcken erstaunlich gut funktionierte. 🧳🎒
Hannes wurde etwas ungeduldig und nahm kurzerhand den Seeweg allein – na ja… 🌊😅
Gegen 19 Uhr (UTC 0) legten wir dann endlich ab. 🌅
Die erste Nacht war die Hölle. 🌪️ Nach Tagen ohne richtigen Schlaf hätte ich fast über Bord springen können. 😵💫
Nur Sara und Andreas ging es halbwegs gut – der Rest von uns war komplett fertig. 🥴
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🌤️ Tag 2 – Erholung in Sicht
Mit etwas Medizin 💊 und einem ausgedehnten Frühstück von Sara ☕️🥐 ging es langsam bergauf.
Langsam fingen wir an, unseren Rhythmus zu finden. ⚓️😊
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⛵️ 19.10.2025 – Kurs auf La Palma
Andreas zog das Großsegel heraus – in der Hoffnung, dass wir stabiler laufen. 💨 Hat bestens funktioniert!
Gegen Mittag wurden wir von einem Schwarm Delfine 🐬 begleitet 😍Gänsehaut pur.
Später fuhren wir an den Fischfarmen von La Palma vorbei 🐟, wo Sabine uns vom Festland aus suchte. Schließlich hat sie uns gefunden! 🎉
Bei der Einfahrt in den Hafen war Andreas etwas nervös 😬 – das Bugstrahlruder wollte nicht so recht – aber er manövrierte uns ohne Kratzer in die Box. 👏 Perfekt!
Ein tolles Abendessen 🍷🍝 rundete den Tag ab.
Am nächsten Tag machten wir mit Mario und Sabine in ihrem Volvo V70 einen kleinen Ausflug 🚗💨 – wir haben uns viele schöne Plätze angesehen. 🌴🌋
Abends ließen wir den Tag gemütlich ausklingen – ein wunderschöner Abend voller Lachen und Geschichten. 🌇✨
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🌙 Noch in der Nacht…
merkte Hannes, der Tollpatsch 🙈, dass er etwas in irgendeiner Lokalität „vergessen“ hatte – nämlich seine Brieftasche mit all den wichtigen Karten. 💳😱
Nachdem Mario uns am nächsten Morgen den Busfahrplan geschickt hatte (danke dafür! 🙏), entschieden Andreas und ich spontan, lieber ein Motorboot zu mieten. 🚤
Nicht gerade eine Rakete – nur 50 PS – aber immerhin kamen wir mit 20 Knoten voran. 💨😄
Das Baden in der Brandung war abenteuerlich 🌊: Der Anker hielt nicht ⚓️, ich bin in die Wellen gesprungen – puh! 😅 Das war ganz schön anstrengend, kann ich euch sagen.
Aber es hat sich gelohnt: Die nette Dame von der Bar 🍹 hatte mich wiedererkannt und gab mir meine Brieftasche zurück! 🥳
Diese trug ich – überglücklich – zwischen den Zähnen 🦷😄 durch die Brandung zurück zum Boot. 🚤
Das haben wir erstmal gefeiert! 🎉🍻
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🧭 22.10. – Kurswechsel
Mit gültigen Papieren verließen wir den Hafen von La Palma. 📝
Wir rechneten schon damit, bis La Gomera nur unter Motor zu fahren, doch Andreas entschied, noch das Vorsegel herauszuholen. ⛵️
Und? Der Motor war aus. 😎💨
In La Gomera ankerten wir ⚓️ – eine unruhige Nacht. 🌙
Am nächsten Morgen holte Sara den Anker perfekt hoch 👏 (sogar an den Ankerball hatte ich gedacht – nur leider die Flagge abgebaut, sorry nochmals! 🚩🙈).
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🌬️ 23.10. – Richtung Teneriffa
Eine Stunde unter Motor, dann wieder Segel gesetzt. 💨 30 Knoten Wind – die Genua klemmte. 😬
Unser Captain entschied sportlich: „Wir fahren so weiter!“ – und das taten wir auch. 💪 Eine Erfahrung wert!
Andreas hat Micky beigebracht wie man spleißt und die Affenfaust hat sie auch gleicht gelernt.
Schließlich erreichten wir Teneriffa – unspektakulär, aber immerhin ohne Zwischenfälle. 😌
Zwei Zigaretten wurden uns vom Hafenpersonal „abgeluchst“ 🚬😅
Am Nächten Tag ging es direkt weiter Richtung Gran Canaria 🏝️Mit leichtem Wind unter Segeln durften wir eine Truppe von Walen 🐳betrachten die uns kurz vor unserem Bug gekreuzt haben. Andreas und Hannes kamen wieder auf eine ganz komische Idee.. sie wollten sich ihr eigenes Modem bauen. Sie verpackten ein Handy mit Hotspot in der Bauchtasche von Sara und zogen es hoch hinaus in den Mast. Hat super geklappt, wir hatten wieder Empfang.
Nach einer Nachtfahrt 🌌 erreichten wir um 7 Uhr morgens den Hafen von Las Palmas. Oh 😮 das Handy ist wohl aus der Tasche gefallen (aus ca 16 Metern) und lag an Deck. NOCH MAL Glück gehabt 😅es lief noch.
Micky und Sara hielten Ankerwache 🌙🕯️, während Andreas und Hannes sich um die Formalitäten kümmerten.
Dank ihrer Verhandlungskünste ergatterten sie den günstigsten Liegeplatz aller Zeiten! 👏🎉
Endlich wieder festes Land unter den Füßen 🦶 – und was machten die beiden?
Sie bestellten prompt einen Mietwagen 🚗 und fuhren in den Baumarkt. 🔧🪵
Die Mädels waren begeistert… 🙄😂
Aber am Ende genossen wir gemeinsam einen traumhaften Sonnenuntergang 🌅 und hielten fest:
Eine großartige Zeit, voller Abenteuer, Chaos und Lachen. ❤️⚓️
Und wie sollte es anders sein – auch der Rückflug verlief natürlich nicht ganz problemlos. ✈️🙈
Unsere Koffer? Die genießen offenbar noch ein paar zusätzliche Urlaubstage auf Gran Canaria. 🧳🌴
Ob das wohl ein Zeichen ist, dass wir bald zurückkehren sollten? 🤩🏝️